Wissenschaftlicher Hintergrund unserer Arbeit

Unser Verständnis von Psychotherapie ist grundlegend wissenschaftlich ausgerichtet. Wir verstehen Wissenschaft als konsequente Vertiefung, Differenzierung und Überprüfung unseres Wissens.

Wissenschaftliche Arbeit kommt zwar nicht direkt in unserer alltäglichen Arbeit zum Einsatz, sie beeinflusst diese aber indirekt im Hintergrund. Sie betrifft unsere Annahmen, die uns in unserer alltäglichen Arbeit mit Klient*innen leiten.

Eine wissenschaftliche Grundhaltung bedeutet eine Bereitschaft, sich in Frage zu stellen, Wissen zu überprüfen und Neues zu lernen – letztlich mit der Absicht, unseren Klient*innen eine hochwertige und fundierte psychotherapeutische Arbeit anzubieten.

Aus unserer Praxisgemeinschaft sind Kolleg*innen auch im wissenschaftlichen Kontext aktiv und tragen auf diese Weise zur Arbeitskultur unserer Gemeinschaftspraxis bei:

Wissenschaftliche Bücher als Grundlage zu Psychotherapie in 1080 Wien
Porträt von Florian Schmidsberger, Psychotherapeut in 1080 Wien

Florian Schmidsberger

Florian Schmidsberger ist in mehrfacher Weise im wissenschaftlichen Kontext aktiv. 

Lehre

Lehraufträge am Postgraduate Center der Universität Wien, an der Medizinuniversität Wien sowie an der Karl Landsteiner Privatuniversität.

Inhaltlicher Ansatz

Seine inhaltliche Arbeit befasst sich mit den Themen der Psychotherapie, wobei er Ansätze der (philosophischen) Phänomenologische Anthropologie und den Ansatz der New Medical Humanities nutzt. Hier sind im Austausch mit zahlreichen Kolleg*innen aus dem akademischen und psychosozialen Umfeld einige Beiträge entstanden. Sein 2022 abgeschlossenes Doktorat zu einem Grundlagenthema der Vulnerabilitäts- und Emotionstheorien bildet hierfür einen wichtigen Hintergrund.

Humanistische Psychotherapien

Er engagiert sich ebenso im methodenübergreifenden Integrationsprozess im Humanistischen Cluster, bei dem 14 Fachgesellschaften aus acht humanistischen Therapieverfahren an der Ausbildung einer Gemeinschaftsidentität und Forschungsgemeinschaft arbeiten. Florian Schmidsberger war in der Steuerungsgruppe für die Organisation der ersten gemeinsamen Humanist*innen Tagung im April 2025.

Publikationen

Eine Übersicht über ausgewählte Publikationen finden Sie auf seiner persönlichen Website.

David Fraissl

Lehre

Seit 2011 unterrichte ich in verschiedenen Kontexten, aber größtenteils auf der Universität Wien. Zurzeit halte ich vor allem die Kurse „Wissenschaftstheorie“ und „Geisteswissenschaftliche Methoden“ am Postgraduate Center, in denen ich meine Leidenschaft für Philosophie, Psychotherapie und Forschungsmethodik verbinden kann.

Themen

Grob gesprochen beschäftigen mich die epistemologischen, wissenschaftstheoretischen und philosophisch-anthropologischen Grundannahmen der Psycho-Wissenschaften, insbesondere der Psychologie und der Psychotherapieforschung.
Besonderes Interesse habe ich an der Funktionsweise, der Fruchtbarkeit und der Reichweite der grundverschiedenen Forschungsansätze, die je auf ihre Art und Weise humanistische Ideen und Konzepte erfahrungswissenschaftlich zu fassen versuchen. Dazu gehören sowohl nomothetische, experimentelle, naturwissenschaftlich orientierte Ansätze (wie bspw. empirische Wirksamkeitsstudien) als auch idiografische, beschreibend-verstehende, geisteswissenschaftlich orientierte Stränge (wie bspw. existentiell-phänomenologische Analysen).

In meiner Doktorarbeit arbeitete ich interdisziplinär zwischen Philosophie, Psychologie, Bildungstheorie und Psychologiedidaktik, um das Konzept der „Psychologischen Bildung“ zu begründen und zu explizieren.

Publikationen und Vorträge

2022 veröffentlichte ich meine Doktorarbeit mit dem Titel: „Psychologische Bildung – eine philosophische Annäherung“. 2025 schrieb ich einen Artikel für die psychosoziale Arbeit über „Personzentrierte Betreuung von Menschen mit psychischer Erkrankung“. Eine Auflistung meiner Publikationen und Vorträge finden Sie auf meiner Homepage. Hier können auch ein paar meiner Artikel runtergeladen werden.

David Fraissl